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Baby Milo

Sie werden wegen ihrer Detailverliebtheit oftmals sehr bewundert. Ihre farbenfrohen Kreationen zaubern den Menschen auf der ganzen Welt bisweilen ein Lächeln auf die Lippen. Wenn Japaner ihre lebhaften Fantasien in die Tat umsetzen, entstehen daraus häufig weltweit renommierte Unterhaltungfernsehsendungen (Takeshis Castle), beliebte Animes (One Piece; Sailormoon; Mila Superstar usw.) oder kultige Videospiele (Super Mario etc.).

Baby Milo und “der badende Affe”

Im Bereich Mode tat man sich bislang schwer eine international angesehene Marke zu benennen. Eine Marke, die eine perfekte Mischung zwischen simpler Streetwear für jedermann und Exklusivität ausstrahlte. Bis ein Japaner auf die Idee kam, diesen Missstand zu beseitigen. Sein Name lautete Nigo und mit der Gründung seines Streetwarlabels “A bathing ape” 1993 landete er bald einen Volltreffer.

Young adult dancingNigo – Ein Vollbklutkünstler startet durch

Dass dieser Nigo nicht nur das den Japanern gern nachgesagte kreative Potential, den Ehrgeiz sowie den nötigen perfektionistischen Stil dazu im Blut hatte, wird schon anhand seines Lebenslaufs klar. Als erfolgreicher DJ und Produzent der japanischen Rap-Gruppe “Teriyaki Boyz” errichtete er innerhalb kürzester Zeit den finanziellen Grundstock, der nötig war, um das Streetwarlabel “A bathing Ape”- angelehnt an den Hollywoodklassiker “Planet der Affen”- aus dem Boden zu stampfen. Eigentlich sollte es ja nur eine kleine vorübergehende Nebentätigkeit werden. Ein paar produzierte T-Shirts (max. 50 pro Woche) mit lustigen Motiven, von denen die Häfte an enge Freunde verschenkt werden sollte. Doch aus dem anfänglichen Nebenerwerb wurde ein Gigant unter den japanischen Fashion Brands. Eine allseits begehrte Modemarke mit drei Sublabels namens Baby Milo, Apee und Bapy.

Das Geheimnis von Baby Milo und seinen “Freunden”:Hip Hop meets Kindchenschema

Zu verdanken hatte Nigo diesen Umstand seinen Connections als Musiker. Hätte er sich nicht längst als Künstler vor allem in Hip Hop Kreisen einen Namen gemacht, hätte er niemals Kontakt herstellen können zu Hochkarätern der Hip Hop Szene wie James Lavelle. Das Plattenlabel des Big Boss im Hip Hop Geschäft (Mo Wax) hätte als Merchandiser niemals den T-Shirt Verkauf so optimal ankurbeln können. Genau das machte insgeheim auch den Erfolg der Marke mit seinen Sublabels (Baby Milo, Apee und Bapy) auf. Die auf den ersten Blick merkwürdige Mischung von weiten Hip Hop Hoodys/Hosen und den typisch animierten Figuren aus dem Film “Planet der Affen” verschmolz zu einer Einheit. Die japanische Hip Hop Szene identifizierte sich sofort damit und machte die T-Shirts, Jacken und Hosen zu wahren Trendobjekten.

Limitierung sorgt für Exklusivität

Das war Bestätigung genug für Nigo, um mit neuen Inspirationen die Marktanteile auf dem Modemarkt noch zu vergrößern. Ein Sublabel namens Baby Milo sollte mit seinen putzigen Tierfiguren rund um das bekannte Äffchen gezielt das Kindchenschema der Konsumenten ansprechen. Und diese Konsumenten sollten in zweiter Konsequenz nicht mehr nur Hip Hopper sein. Kooperationen mit Hello Kitty, Spongebob und Nintendo kamen für dieses Vorhaben wie gerufen. Und der Plan ging auf. Der Kundenstamm konnte explizit erweitert werden. Als der Durchbruch geschafft war, wagte sich Nigo erstmals auf branchenfremde Wege. Sneakers wurde plötzlich orientiert an Nike und Adidas Modellen, produziert. Restaurants und Hair Salons eröffnet. Ja sogar ein Bape Pirate Store für B-Ware. Das wahre Geheimnis des Erfolgs von A Bathing Ape liegt jedoch in seiner Limitierung. Nigo achtete Zeit seines Lebens darauf, die produzierte Ware nur in einer begrenzten Anzahl herzustellen. Somit schafft er es immer wieder die Nachfrage nach Baby Milo, Apee; Bapy oder A Bathing Ape, aufrechtzuerhalten.

Urban styleStores von Bape

Dass diese exklusive Ware dennoch jeder haben und tragen konnte, bewies er mit seiner Expansion nach England, die USA und China. Dort eröffnete er zahlreiche Stores. Allerdings unter der Voraussetzung einen Imagewechsel vollziehen zu müssen. Die lässige Klamotte für den Durchschnittsbürger wurde aufgemöbelt zu stilvollen Businessstyle. Am deutlichsten zeigte sich dies beim exklusivsten Store von Bape in Hongkong. Um dort an die begehrte Ware zu kommen, musste man Mitglied im Busy Work Shop sein. Termine für den Zutritt mussten extra genehmigt werden. Das setzte als allererstes aber einmal die Staatsbürgerschaft in Hongkong voraus. Diese Hürden kann man heutzutage jedoch getrost umgehen. Denn wenn man weiß, dass Nigo sein Unternehmen Bape zu 90% an I.T. Ltd. aus Hongkong verkauft hat, sind einige Stores in der Versenkung verschwunden.
Wer nach einem Baby Milo Shirt sucht, kann daher auch gern auf die nachproduzierten Kultobjekte aus deiner Kultära in verschiedenen Online Shops zurückgreifen.

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