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Beanies selber machen – So strickst du die perfekte Mütze

Beanies und andere Mützen sind in dieser Saison absolut angesagt. Es ist allerdings gar nicht so einfach, eine zu finden, die richtig sitzt. Und wer möchte schon eine Mütze von der Stange? Hier ist ein Kochrezept für drei verschiedene Beanies, die ganz nach eigenem Geschmack und Können gestaltet werden können.

Aller Anfang ist die Runde

Es gibt mehrere Wege, einen runden Grundriß zu stricken. Der einfachste ist das Sechseck, gefolgt vom Achteck. Ausgefallen ist der Wirbel, der hier in der letzten Anleitung vorgestellt wird. Zunächst werden für alle Anleitungen 8 Maschen angeschlagen. Bei den kurzen Runden am Anfang ist ein Nadelspiel praktisch, die Methode „Magic Loop“ ist aber genauso möglich. Eine Erklärung für „Magic Loop“ findet sich auch auf Youtube. In jedem Fall ist es sinnvoll, später auf eine Rundstricknadel zu wechseln.

Jetzt steht die erste Entscheidung an: Sechseck, Achteck oder Wirbel? Beim Sechseck gibt es 12 Zunahmen in jeder vierten Runde, beim Achteck sind es 16 Zunahmen. Der Wirbel wird mit acht Zunahmen in jeder zweiten Runde gestrickt. Anmerkung zur Anleitung: die Angaben zwischen Sternchen werden so oft wiederholt, bis die Runde beendet ist. Deswegen ist es sinnvoll, den Anfang der Runde zu markieren. Die Zunahmen werden ebenfalls markiert, dafür empfiehlt sich eine andere Farbe.

SkaterinSechseck:
Runde 1: * 2 Maschen rechts, 1 Überschlag *
Runde 2 bis 4: rechts stricken
Runde 5: * Markierer setzen, 1 Masche rechts, 1 Überschlag, 1 Masche rechts, 1 Überschlag *
Runde 6 bis 8: glatt rechts
Runde 9: * 1 Masche rechts, 1 Überschlag, rechts bis zum nächsten Markierer *

Achteck:
Runde 1: * 1 Masche rechts, 1 Überschlag *
Runde 2 bis 4: glatt rechts
Runde 5: * Markierer setzen, 1 Masche rechts, 1 Überschlag, 1 Masche rechts, 1 Überschlag.
Runde 6 bis 8: glatt rechts
Runde 9: * 1 Masche rechts, 1 Überschlag, rechts bis zum nächsten Markierer, 1 Überschlag *
Die Runden 6 bis 9 werden wiederholt, bis der gewünschte Durchmesser erreicht ist.

Hier noch ein einfacher Wirbel:
Runde 1: * Markierer setzen, 1 Überschlag, 1 Masche rechts *
Runde 2: glatt rechts
Runde 3: * 1 Überschlag, rechts bis zum nächsten Markierer *
Runden 2 und 3 werden bis zur gewünschten Größe wiederholt.

Wie groß darf es sein?

Jetzt macht es sich bezahlt, eine Rundstricknadel zu verwenden. Mit dieser läßt sich am eigenen Kopf nachmessen, ob die richtige Größe erreicht ist. Soll die Mütze eng am Kopf sitzen, hört man mit den Zunahmen auf, bis man die Nadel bis in die Mitte der Stirn ziehen kann. Danach kann das Bündchen gestrickt werden. Wenn sie größer werden soll, merkt man sich die Zahl der Maschen, die man für eine enge Mütze benötigt und strickt dann noch ein Weilchen weiter. In der letzten Reihe vor dem Bündchen werden so viele Maschen abgenommen, dass die Zahl für die enge Mütze erreicht wird. Danach wird das Bündchen gestrickt.

Kleine Tipps:

  • Statt eines Überschlags kann auch eine Masche aus der vorhergehenden Masche herausgestrickt werden. Dann gibt es keine Löcher.
  • Fädelt man vor dem Beginn Perlen auf den Strickfaden, können diese einfach in die Mütze eingestrickt werden.
  • Sockengarne werden oft in Kombination aus mehreren Farben angeboten. Dadurch lassen sich spannende Streifenmuster stricken, ohne dass man Enden vernähen muss.
  • Muster für Strickdeckchen lassen sich anpassen und sind ein auffälliger Hingucker.
  • In den Feldern zwischen den Zunahmen lassen sich Muster aller Art unterbringen. Mit einem Zopf oder einem Lochmuster bekommt die Mütze eine ganz eigene Persönlichkeit.

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