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Kimonos – Die Style-Inspiration aus Japan

Bis heute inspiriert der Kimono, das traditionelle und an einen Kaftan erinnernde Kleidungsstück der Japaner die Modemacher in Europa und Amerika. Bereits seit der Heian-Zeit, also etwa seit dem Beginn des 9. Jahrhunderts, ist der Kimono für Männer und für Frauen im Gebrauch und hat sich in nahezu unveränderter Form bis heute erhalten.

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Ein Kleidungsstück im traditionell schlichten Schnitt

Foto von H&M via Facebook

Traditionell bildet der Kimono vom Schnitt er ein einfaches, ja geradezu schlichtes Kleidungsstück. Die Grundlage bildet dabei stets eine T-förmige und völlig geradlinige Robe, die bis zu den Knöcheln des Trägers reichen sollte. An diesem Schnittmuster, welches das Geheimnis für Eleganz und Beliebtheit dieses exotisch anmutenden Kleidungsstückes darstellt, hat sich im Grunde bis heute nichts verändert. Ebenso stilprägend sind der Kragen und die weit geschnittenen Ärmel des Kimonos, die bei waagerecht zur Seite ausgestreckten Ärmeln mindestens bis zur Hüfte des Trägers reichen müssen. Es gibt jedoch auch zahlreiche Modelle, bei denen sie in dieser Position bis auf den Boden fallen.

Trageweise und Accessoires zum Kimono

Auch in Punkto Trageweise und Accessoires des Kimono, hat sich seit der Heian-Zeit bis heute nichts verändert. So wird der Kimono regelrecht um den Körper gewickelt, wobei die linke Seite stets über der rechten Seite des Kimonos zum Liegen kommen muss. Zusammen gehalten wird jeder Kimono seit der Heian-Zeit durch einen Gürtel, der wie eine Schärpe aussieht, den sogenannten Obi. Sein Knoten muss sich dabei stets auf dem Rücken befinden. Farben, Stoffe und Accessoires variieren dabei, nie jedoch der Stil. Getragen werden Kimonos zu formellen oder lockeren Anlässen. Beliebt ist ihre Verwendung anlässlich einer Hochzeit oder bei der Teezeremonie. Auch bei bestimmten fernöstlichen Sportarten ist es Brauch, den Kimono zu tragen.

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Modelle des Kimonos

Traditionell ist der Kimono in unterschiedlichen Modellen im Handel erhältlich. So gibt es beispielsweise allein 11 unterschiedliche Arten von Frauen-Kimonos (Kurotomesode, Furisode, Irotomesode, Homongi, Tsukesage, Iromuji, Komon, Edo Komon, Shiromuku, Mofuku, Uchikake sowie zwei weitere Arten spezieller Geisha-Kimonos:

Foto von H&M via Facebook

Susohiki und Hikizuri. Jedes Modell des Kimonos ist dabei für einen bestimmten Anlass, beispielsweise die Hochzeit, den Besuch, für unverheiratete Frauen oder für die Teezeremonie konzipiert worden.

Komplex und vielschichtig, wie das japanische Teezeremoniell, sind dabei auch die Rituale, die mit dem Kimono in Zusammenhang stehen. Für Männer gibt es hingegen lediglich eine einzige Art des Kimonos.

Welche Labels bieten Kimonos an?

Moderne Kimonos werden heute von zahlreichen Mode-Labels weltweit angeboten. Darunter beispielsweise von Yukata, Porier, Gray, Malene Berger, Suzannah, Fuego, Girbaud, Nougat, EMU, French Connection, No Man’s Land und anderen. Hochwertige Kimonos sind dabei meist handgenäht und können leicht Preise von 10.000 Euro und mehr erreichen. Es gibt allerdings auch preiswerte Kimonos. Die von den Mode-Labels angebotenen Kimonos bestehen aus Seide, aus Polyester, aus Wolle, aus Leinen oder aus Baumwolle.

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Was ist beim Styling und Kombinieren zu beachten?

Wird der Kimono in der Öffentlichkeit getragen, so können die traditionellen Accessoires als besonders wirkungsvolles Zubehör getragen werden. Dies sind die Getas, eine Form von Holzsandalen, aber auch Schmuck und wenn der Kimono nur bis zur Hüfte reicht, die Hakama, ein plissierter Hosenrock mit besonders weit geschnittenen Beinen. Zum Kimono passen allerdings auch Plateauschuhe, die im Japanischen Okobo heißen. Zum Kimono trägt die Frau einen auffallenden, bunten und besonders üppigen Haarschmuck, den Kanzashi. Er besteht meist aus lackiertem Holz, aus Gold, vergoldeten oder versilberten Metallen, Schildpatt, Seide, Bakelit oder auch aus einfachem und farbigem Kunststoff.

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