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Kleidermotten? – So wird man die lästigen Biester los

Kleidermotten ziehen schnell bei einem ein, aber es muß meistens nicht der Kammerjäger anrücken. Sie gelten als meistverbreitete Schädlinge überhaupt. Die Kleidermotten halten sich vorwiegend in Wohn- und auch Lagerräumen auf.

Vorlieben

Sie machen es sich gerne im Kleiderschrank gemütlich und knabbern bevorzugt an dreckigen oder verschwitzten Kleidungsstücken. Dadurch werden dann allmählich Löcher und blanke Stellen sichtbar. Die Schädlinge bedienen sich nicht nur an Kleidungsstücken sondern sie befallen auch gerne Teppiche. Sie lieben Textilien, die aus tierischen Produkten hergestellt sind, wie Wolle, Leder und Pelze. Bei Baumwolle, Seide oder Jute halten sie sich zurück, da die Larven damit Schwierigkeiten haben, diese zu verdauen.girl searches necessary thing

Die ersten Bekämpfungsmaßnahmen

Hat man eine einzelne Motte entdeckt, kann man sich mit einem Insektenspray behelfen. Sobald sich die kleinen Schädlinge ersteinmal eingenistet haben, wird man härtere Vorgehensweisen einsetzen. Zuersteinmal ist es wichtig den Kleiderschrank sehr gewissenhaft auszuwischen. Regelmäßiges Reinigen mit Essigwasser halten die Schädlinge ab. Allerdings sollte man hinterher alles gut trocken wischen, da die Motten sich schnell in der Feuchtigkeit fortpflanzen,

Man kann die Motten durch Hitze und auch Kälte abtöten. Die betroffenen Textilien, die bei hohen Temperaturen waschbar sind, sollte man ruhig bei in die Waschmaschine stecken. Ist dieses nicht möglich, dann wäre es ratsam sie in die Reinigung zu bringen. Ein weiterer Tipp wäre, die Kleidung eine Woche lang in die Tiefkühltruhe zu legen, um so die Kleidermotten loszuwerden

Härtere und aufwendigere Bekämpfungsmethoden

MottenschutzEs gibt die Pheromonfallen, die mit einem Lockstoff für die männlichen Motten versehen sind. Durch eine Leimschicht, die sich an den Fallen befinden, werden die Motten festgehalten. Somit ist eine Vermehrung der Kleidermotten nicht mehr gegeben. Allerdings müssen diese Fallen alle drei Monate ausgewechselt werden, weil dann dieser Lockstoff nicht mehr wirksam ist.

Eine weitere Bekämpfungsmaßnahme ist der Einsatz von Schlupfwespen auch Trichogramme genannt. Diese Tierchen sind für den Menschen gefahrlos, aber die Motteneier werden von ihnen zerstört. Somit können keine neuen Motten mehr entstehen. Die Trichogramme verenden nach einigen Wochen und lösen sich in Staub auf. Mottenkugeln, wie man sie schon seit ewig kennt, sondern einen Geruch ab, der die Schädlinge abhält. Den gleichen Effekt haben auch das Mottenpapier oder Mottenstrips.

Vorsorgetipps

  • ahava lavendelDurftsäckchen mit Lavendel
  • Walnussblätter
  • Zedernholz
  • Stoffkissen mit Kampfer

Die Kleidermotten gehen gerne an Kleidungsstücke, die lange nicht benutzt wurden. Somit ist zu empfehlen, den Kleiderschrank öfters aufzuräumen, die Kleidung häufiger zu bewegen und regelmäßig zu lüften. Es gehören dort auch nur gewaschene oder gereinigte Textilien hinein. Die Schädlinge reagieren empfindlich auf Gerüche. Deshalb kann man zur Vorbeugung Lavendelsäckchen und Zedernholz einsetzen. Sie müssen allerdings regelmäßig gewechselt werden, da der Duft nur ca. drei Monate anhält. Wer Textilien länger lagern möchte, sollte die Teile unbedingt in Zeitungspapier oder in Plastik einpacken. So sollte man den Kleidermotten dann aber endlich den Garaus gemacht haben.

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