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Naturfasern – Green Fashion bleibt Trend

Seit vielen Jahren schon gibt es Bio-Gemüse und Bio-Obst, warum nicht auch Bio-Kleidung? Viele Designer setzen neuerdings auf Naturfasern, der sogenannten “Green Fashion” Mode. Also ist zukünftig alles trendy, was fair und umweltschonend produziert wurde. Fair im Sinne vom sozialen Umfeld bei der Produktion – fair den Menschen gegenüber und umweltschonend im Sinne von Verwendung von biologisch erzeugten Stoffen, wasser- und energiesparend hergestellt. Immer mehr Textilkonzerne nehmen neue, größere Kollektionen als Bio-Segmente in ihrer Green Fashion-Serie auf. In England und den USA boomt diese Mode bereits und hier in Deutschland ist sie im Kommen. Zertifikate wie das “Global Organic Textile Standard” und das “IVN zertifiziert Naturtextil Best” garantieren für faire und umweltschonende Produktion bei gehandelten wie auch bei verarbeiteten Naturfasern. Somit werden hohe Sozial- und Umweltstandards bei Bio-Textilien gesetzt.

Naturfasern – was ist das?

woman with butterfly in handEs sind Fasern, von Pflanzen, Tieren oder Mineralien, also von natürlichen Quellen, organisch oder anorganisch, die ohne chemische Hilfsmittel oder Umwandlungen direkt verwendet werden können. Zu den Naturfasern zählen natürlich Baumwolle, aber auch Hanf, Leinen und Flachs, die mittlerweile häufiger Verwendung bei der Produktion mit Naturfasern finden, da sie nicht so viel Wasser benötigen, wie eine Baumwollpflanze. Aus diesem Grund setzen Designer und Modemacher auf diese Naturfasern, die die Ressourcen nicht so extrem angreifen.

Es gibt unterschiedliche Pflanzenfasern wie:

  • Bastfasern von Hanf, Leinen und Bambus
  • Blattfasern von Ananas, Sisal (Agaven-Blätter) und Neuseeländer Flachs
  • Fruchtfasern von der Kokospflanze
  • Samenfasern von der Baumwolle

Die Fasern tierischen Ursprungs sind:

  • Schafwolle
  • Angora (Angorakaninchen)
  • Alpaka, Kamelhaar
  • Kaschmir (Kaschmirziege)
  • Mohair (Mohairziege)
  • Ross-, Rinder- und Ziegenhaar
  • Maulbeerseide (Seidenraupe)

Zu den mineralischen bekannten Stoffen gehört z. B. Asbest. Das Hauptaugenmerk der Verarbeitung der Naturfasern liegt eindeutig bei der Kleidung.

Trendige Kleidung und modische Accessoires aus Naturfasern

Vorbei sind die Zeiten, in denen Kleidung aus Naturfasern altbacken und nicht trendy war. Immer mehr Modeschöpfer entdecken die natürlichen Fasern und kommen weg von der Chemiefaser. So gibt es mittlerweile auch ausreichend Accessoires wie Taschen, Gürtel, Schmuck und Geldbörsen aus Naturfaser und die Kleidung steht an modischem Chic der Kleidung aus Chemiefasern in Textilpflegesymbolenichts nach. Selbst Unterwäsche wird wieder aus Naturfaser hergestellt und beweist einmal mehr, dass sie nicht kratzig oder altbacken sein muss. So gibt es für jeden Geschmack und für jeden Bekleidungsstil mittlerweile das richtige Outfit aus natürlichen Fasern. Im Winter zeichnen sich durch die hohe Wärmeisolierung Mohair, Schafwolle, Angora, Alpaka und Kaschmir aus. Im Sommer hingegen werden Baumwolle und Seide wegen ihrer Schweiß aufsaugenden und kühlenden Wirkung bevorzugt. So trägt man z. B. zur Jeans aus 100% Baumwolle einen dicken Angorapullover im Winter oder ein Baumwoll- oder Seiden-T-Shirt im Sommer. Auch Baumwoll-, Seiden- oder Leinen-Kostüme und Röcke sind in den Sommermonaten beliebt, wohingegen im Winter eher Kaschmir- oder Schafwoll-Röcke und Kostüme getragen werden.

Chemiefaser ist out

Zu den bekanntesten Chemiefasern zählen

  • Perlon
  • Elastan
  • Nylon
  • Dralon
  • Polyester

Neben der nicht umweltgerechten Produktion finden sie in der heutigen Zeit keine oder weniger Verwendung, da man Stoffe aus diesen Fasern nicht so heiß waschen kann wie Stoffe aus vielen natürlichen Fasern und sie keinen Schweiß aufsaugen. Ferner haben sie im Winter keine wärmeisolierende Wirkung. Polyester, welches häufig in Form von Mikrofaser bei den Textilien Verwendung findet, lässt sich im Gegensatz zu Naturfasern nicht farbecht einfärben, d. h., sie bleicht schneller aus. Hierzu gehören auch Nylon und Perlon. Elastan wird häufig wegen der Elastizität mit natürlichen Fasern vermischt und wird gerne bei Wäscheartikeln, Socken und Jeans verwandt.

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