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Primark in Deutschland – Fashionhighlights aus UK endlich auch hierzulande

Darauf haben viele Modefans sicher schon lange gewartet: Die irische Modekette Primark hat jetzt auch endlich Einzug in die Shopping-Meilen deutscher Städte gehalten. Nachdem sich die vorhandenen Filialen in Frankfurt, Berlin, Bremen, Dortmund, Gelsenkirchen, Essen, Saarbrücken, Hannover und Karlsruhe bereits großer Beliebtheit erfreuen, sind für 2013 Neueröffnungen in Berlin, Köln und Düsseldorf geplant.

Eine Erfolgsgeschichte aus Dublin

primarkuk_811321996618924 kleinDie Geschichte von Primark beginnt bereits im Jahr 1969 in Dublin. Seit der Eröffnung der ersten Filiale vor über 40 Jahren hat sich der Mode-Discounter über die Grenzen von Irland und Großbritannien hinaus einen Namen gemacht. Auch in Spanien, Portugal, den Niederlanden, Deutschland, Österreich und Belgien weiß man mittlerweile, dass niedrige Preise nicht unbedingt billiges Aussehen bedeuten müssen. Im Gegenteil, meist kommen die Kleidungsstücke in einem durchaus glamourösen und trendigen Look daher, zum Beispiel mit Pallietten, Glitzer und Strasssteinchen. Auch an Schuhen, Taschen und anderen ausgefallenen Accessoires, sowie Männer- und Kinderbekleidung und Dekoartikeln, fehlt es im Primark-Sortiment nicht. Und das wird in den Filialen auf mehreren Tausend Quadratmetern angeboten, über verschiedene Stockwerke verteilt. Dementsprechend groß sind auch die Einkaufskörbe, mit denen man selbst in einem der blau-gelben schwedischen Möbelhäuser kaum Platzprobleme bekommen dürfte.

Pastelltöne und Cowgirl-Look – für jeden erschwinglich

Die Kollektion für Frühjahr/Sommer 2013 hält für jeden Geschmack das richtige bereit. Von zuckersüßen mädchenhaften Kleidern und Röcken in Pastellfarben mit Blumenprint, über lässige Teile im Ethno-Style, bis hin zum amerikanischen Cowgirl-Outfit, die Herzen der Schnäppchenjägerinnen werden wieder höher schlagen. Und genau das ist es, was die Kundinnen, und auch Kunden, an Primark lieben. Die Preise können locker mit denen anderer Mode-Discounter mithalten, die Kleidung selbst ist dabei aber um einiges jugendlicher und stylischer als in vergleichbaren Läden.

Dafür bilden sich bei Neueröffnungen auch schonmal Schlangen vor den Ladentüren, wie bei dem Konzert einer berühmten Boyband, und auch sonst sind am Abend die Regale üblicherweise leergefegt. Hier gilt: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Die niedrigen Preise werden durch verschiedene Faktoren ermöglicht. Zum Einen kauft Primark für seine 256 Filialen in riesigen Stückzahlen ein und zum Anderen entstehen den Unternehmen keine Kosten für Werbung, man setzt ganz auf Mund-zu-Mund-Propaganda. Und das, wie man sieht, mit großem Erfolg.

primark musterZu billig, um ethisch korrekt zu sein?

Wer sich jetzt fragt, ob die Niedrigpreise nicht vielleicht auch durch unethische Methoden zustande kommen, wie zum Beispiel Kinderarbeit oder schlechte Bedingungen für die Arbeiter allgemein, kann beruhigt sein. Nachdem Primark noch vor einigen Jahren stark dafür kritisiert wurde, arbeitet das Unternehmen heute mit verschiedenen internationalen Organisationen zusammen, die sich für gute Arbeitsbedingungen, fairen Handel, Frauengesundheit, Sicherheit in den Fabriken und andere Themen einsetzen. Außerdem werden bei sogenannten Audits Fehler und Mängel in den Fabriken aufgespürt und anschließend behoben. Es sieht also ganz so aus, als spräche nichts gegen einen Einkauf bei dem irischen Modehaus. Nur ein Wunsch bleibt für die Primark-Fans nach wie vor unerfüllt: Online shoppen kann man noch nicht.

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