Allgemein Modetrends

Zerrissene Jeans – Der Trend für alle, die es lässig und rebellisch mögen

Das Gute ist, modetechnisch kommt alles nahezu zyklisch wieder! Der “Retro” und “Used-Look” sind einfach zeitlos hipp und absolut Kult!Und die gute, alte Blue Jeans ist seit 1873 ohnehin ein Dauerburner. Zu verdanken hat die Welt die Jeans dem Deutsch-Amerikaner Levi Strauss. Der Textilhändler kreierte zunächst strapazierfähige Arbeitshosen für die Goldgräber in San Francisco. Später dann, im typischen Indigoblau, Arbeitshosen mit Latz (Waist Overalls) für Fabrikarbeiter. Den kulturellen Durchbruch hatte die Jeans aber erst mit James Dean, der sie zum Rebellen-Look der Teenager machte. Es wird wieder Zeit für etwas Rebellion!

Guess STARLET SKINNY Jeans Slim Fit birds

Fracomina Jeans Slim Fit blau

LTB ROMIA Jeans Slim Fit lydia wash

ONLY Jeans Slim Fit denim

Destroyed Jeans – Ein Alltime Favourite

jeans wearJetzt sind sie wieder da, die sexy zerrissenen Jeans und ebenso die “Schnee”-Jeans. Im “korrekten” Englisch heißt beides “Destroyed Jeans” und “Acid Wash Jeans”, welche noch etwas mehr als die “Stonewashed Jeans” bearbeitet wurden. Streckenweise sind sie fast weiß. Erstmals aufgetreten sind die “Destroyed Jeans” in der Subkultur der Punks in den 70er Jahren. Die Löcher wurden provisorisch mit Sicherheitsnadeln zusammengeheftet. Ein politisches Statement, um auch äußerlich zu zeigen, wie kaputt alles ist und wie fragil es zusammengehalten wird.

Erst Ende der 80er bis Anfang der 90er Jahre setzten sich die zerrissenen Jeans durch und wurden Kult. Wer sich traute, sie zu tragen, konnte mit Empörung und Kopfschütteln der älteren Generationen rechnen, welche ihre überbeanspruchten Jeans eher noch liebevoll geflickt haben, als sie mutwillig zu ramponieren. Wer aber up to date sein wollte, musste sich zu helfen wissen. Teilweise wurden die Jeans nämlich in Handarbeit ausgefranst, weil man die stylischen Hosen nur “am Stück” kaufen konnte oder die “kaputte” Version einfach unerschwinglich war. Und so bearbeitete man die Jeans mit Schleifpapier, einer Nagelfeile, Bimssteinen, Drahtbürsten oder sogar mit Chlorreiniger. Beim Letzteren nur eine Idee zu lang und schon zersetzten sich die Fasern doch etwas zu sehr. Pimp my Jeans ging somit sprichwörtlich in die Hose. Hautreizungen inklusive. Mit viel Glück haben die eigenen Eltern noch ein oder zwei Exemplare im Schrank.

One Teaspoon METAL BANDITS Jeans Shorts gold/silver

BamBam THRASH Jeans Shorts multi

Prey of London Jeans Shorts blue

Evil Twin STRIPPED Jeans Shorts black/bleach

DIY-Tipps

Natürlich kann man “Destroyed Jeans” in gut sortierten Boutiquen längst kaufen, aber sie sich selbst anzufertigen, ist einfach etwas anderes. Wer seine Jeans schon mit Strasssteinchen oder Applikationen, Kordeln, Nieten oder Ketten aufgemotzt hat, versteht das. Denn dann ist sie ein Unikat und kein anderer trägt sie! Wichtig ist es, Standard Denim Jeans aus Cotton dafür zu nehmen, also keine Stretch Jeans mit Materialmischungen aus Lycra! Um eine schlichte Jeans zu pimpen, benötigt man noch dieselben Werkzeuge. Sie erwiesen sich schon als ganz probate Mittel. Man reibt einfach mit genügend Druck eine Weile an der Stelle über die Jeans, wo man Risse oder Löcher haben möchte. Vorheriges Anziehen Pflicht, damit man sich auch optisch ein Bild machen kann. Kurzes anzeichnen, etwas ins Hosenbein unterlegen, damit es nicht durchdrückt und schon kann es los gehen!

Typisch sind ausgefranste Stellen am oder über dem Knie, am Hosensaum und sexy in der Nähe der Taschen auf der Rückseite. Die Feinarbeit kann man auch mit einem elektrischen Maniküre-Set machen. Hier kann man auch besser koordinieren, wo und wie groß ein Riss sein soll. Die grobe Arbeit für die langen Fäden und den natürlichen Look leistet auch eine Käsereibe. Cool ist es auch, wenn man größere Löcher mit einem kontrastfarbenen Stoff (gut eignet sich hier dünner Baumwollstoff oder edel schimmernde Seide) unterlegt. So ist ein knalliges Rot ein extra Eyecatcher! So richtig stylisch ist es aber nur, wenn die Fransen ungleichmäßig lang sind, sonst sieht es nach einem dilettantischen Cut aus. Hier heißt es: Je länger, desto besser!

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Wie trägt man den “Destroyed Look”?

Tragen kann man zu einer guten “Destroyed Jeans” eigentlich alles. Bauchfreie Tops, Shirts und eine ebenso zerrissene, kurze Jeansjacke. Hauptsache Farbe kommt dabei ins Spiel! Und die Füße steckt man in stylische Stiefeletten, bequeme Turnschuhe oder Baskettballschuhe, verträumte Ballerinas oder heiße High Heels.

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